Kroatien 2019, Teil 2

Schafft es SiPi nach Pula?

Wir sassen stillschweigend auf der Fähre und noch immer geisterten die Fragen in unseren Köpfen rum. Was war an SiPi defekt? Nach dem festmachen der Fähre in Brestova begaben wir uns zum Wohnmobil und starteten den Motor. Schon mal gut, er sprang an.

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60 Kilometer bis Pula. Pia programmierte schon mal einen Vertragshändler im Navi und wir machten uns mit gemischten Gefühlen auf den Weg. Kurz vor Pula gingen wir noch einkaufen und beim anlassen des Motors ging es schon nicht mehr so rund. Die Fenster bewegten sich im Zeitlupentempo und hinzu kam noch ein starkes Gewitter, so das die Scheibenwischer auch noch Strom benötigten.

Wir erreichen Pula, Erleichterung machte sich breit. Als erstes eine Bosch Service Station angesteuert und die Starter Batterie ersetzt. Diese wäre sowieso nächstens ersetzt worden und bei diesen Preisen wurde dies gleich erledigt. Unser Problem war damit nicht gelöst, aber wir hatten wieder "Pfuss". In der Zwischenzeit regnete es wirklich stark und wir steuerten unseren Campingplatz an. Wir hatten 3 Nächte auf dem www.arenacampsites.com gebucht. Der Platz war relativ gross, am Stadtrand von Pula auf einer Klippe gelegen. Die Sanitäranlagen waren bei unserem Besuch sauber.

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In der Zwischenzeit hatte sich auch das Wetter wieder gebessert. Am Abend machten wir uns auf, mit dem Bus nach Pula zu fahren. In der Stadt war richtig viel los.

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Nach einem feinen Nachtessen schlenderten wir noch durch das Städtchen und liessen uns einfach treiben. Wir wussten noch nicht was der nächste Tag bringen würde. Silvio machte sich am Morgen auf eine Werkstatt für die Reparatur zu finden. Dies sah dann so aus; Pia und Svenja mit Velo und Badezeug auf dem Campingplatz zurücklassen, WoMo abfahrbereit machen und los ging die Suche. Nach zwei Stunden war Silvio bei einem sogenannten Vertrags Händler mit Fiat Vertretung. Dieser wollte aber überhaupt keine Zeit haben. Wir sollen in zwei Wochen wieder kommen, so ein A...….!  Zwei Strassen weiter erblickte Silvio eine Hinterhofgarage. Blinker gesetzt und mal in den Hof gefahren.

Oha, die Jungs sprachen schon mal Deutsch. Sie hatten am heutigen Tag keine Zeit mehr für die Reparatur, aber morgen früh wäre gut. Schon mal ein Lichtblick, ach ja die Mädels gingen den ganzen Tag shoppen. (hoffentlich müssen wir nicht zu lange in Pula bleiben)

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Wieder zurück auf dem Campingplatz wurde Landstrom angeschlossen, damit die Starterbatterie wieder geladen wurde. Am Abend gings dann wieder in die Stadt, Besichtigung des Theaters und der leuchtenden Kräne. 

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Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon früh! Pia und Svenja mit Velo und Badezeug zurücklassen, WoMo abfahrbereit machen und los ging`s. Was dachten wohl unsere Nachbarn? Wie leben die denn? Wo fährt der bloss jeden Tag hin? Die Mädels hatte sich heute vorgenommen mehr zu baden als zu shoppen, mal schauen.

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Endlich stand SiPi auf einem Lift! An die Lichtmaschine kommt man nur von unten ran. Die alte wurde ausgebaut (sie war total verkohlt), von einem befreundeten Garagist wurde eine neue geliefert und eingebaut. Am Nachmittag lief unser WoMo wieder einwandfrei, vielen Dank den Jungs! Über den nachträglichen Ärger mit Fiat schreibe ich dann zu einem späteren Zeitpunkt einen separaten Bericht.

Ach ja, die Mädels. Die gingen tatsächlich baden und ein wenig shoppen. Nur gut können wir morgen weiter auf die (abgeschiedene) Halbinsel Pag.

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Am nächsten morgen packten wir unsere sieben Sachen ins WoMo und verabschiedeten uns von Istrien.

Das Ziel des heutigen Tages war die Halbinsel Pag. So fuhren wir über Rijeka auf die Strada Magistrale...….doch mehr darüber im 3. Teil unserer Reise.