Plitvicer Nationalpark

Unsere Reise geht weiter! Das heutige Tagesziel ist der Plitvicer Nationalpark. Er liegt etwa 150km im Landesinnern und muss sehr schön sein. Wir sind ein bisschen skeptisch; wieviele Besucher sind tatsächlich im Park und ist alles geöffnet? Nun ja, wir werde sehen.

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Über zum teil sehr schmale, aber auch wenig befahrene Serpetinen erreichen wir am frühen Nachmittag unser Ziel. Als Ziel haben wir das Camp Korana gewählt, passend zur aktuellen Zeit (smile). Der Platz kann über die offizielle Homepage www.np-plitvicka-jezera.hr gebucht werden. Nach dem einchecken kann man sich auf dem riesigen Areal irgendwo einen Platz aussuchen.

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Und so standen wir! Im Umkreis von 100m hatte es kein Wohnmobil. Wer autark ist so wie wir, fühlt sich wie im Paradies. Ob dies hier immer so aussieht entzieht sich dem Schreibenden. Das Camp befindet sich ca. 6km vom Eingang des Nationalparks entfernt. Man kann mit einem Bus, oder so wie wir mit dem Wohnmobil direkt zum Park fahren.

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Bei einem feinen Nachtessen philosophierten wir über Bären und Räuber, auch ob das Gelände sicher wäre, hatte es doch überall "Vorsicht Bären Schilder"! Als wir dann nach Einbruch der Dunkelheit noch überall kleine Lämpchen blinken sahen, bekamen wir doch langsam ein mulmiges Gefühl. Diese Lämpchen stellten sich jedoch bei genauerem hinsehen als Glühwürmchen heraus.

In der Nacht begann es doch tatsächlich zu regnen. Der Wecker war auf 06.00 Uhr gestellt, denn wir wollten um 07.00 Uhr im Park sein. Als er klingelte rieben wir uns erst mal die Augen; tiefe Wolken und Nieselregen! Hmmm, nach Konsultation der Wetterapp sollte es aber bereits am Vormittag besser werden. So wurden Faustbrote geschmiert und wir machten uns auf den Weg zum Park. 

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Na ja, der Parkplatz war ja schon mal recht spärlich belegt. Vor den grossen Menschenmassen, welche sich sonst hier tümmeln, würden wir schon mal verschont bleiben. Ebenfalls am Eingang keine Warteschlangen. So gelangten wir innert kürzester Zeit in den Park und peilten den grossen Wasserfall an.

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Gross ist er ja, aber ein bisschen mehr Wasser dürfte er schon hervorbringen. Über die fast leeren Stege kämpften wir uns langsam zum Bootshafen vor. Es war nicht ein kämpfen gegen Menschenmassen, sondern wir konnten uns fast nicht satt fotografieren! Hier ein paar Impressionen......

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Nach einer gefühlten und sehr eindrücklichen Ewigkeit erreichen wir den Bootshafen. Hier lässt sich erahnen wie es bei Vollbetrieb aussehen könnte. Wir können direkt das Boot (oder Floss) besteigen und tuckern über den See.

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Jetzt fehlt nur noch, dass wir am Horizont Winnetou oder Old Shatterhand erspähen würden. Vielleicht finden wir ja auch noch den Schatz im Silbersee? Nach der etwa 20 minütigen Bootsfahrt beschritten wir den für uns schönsten Teil des Parks. Auch hier lassen wir Bilder sprechen......

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Sehr eindrücklich dies in Natura und Live zu erleben! So schlenderten wir weiter durch den Park und merkten erst jetzt, dass wir uns auf der grössten Route befanden. Der Park ist in verschiedene Routen unterteilt und man kann immer verlängern oder abkürzen. Auch die Menschenmassen blieben an diesem Tag aus; da hatten wir ganz andere Meldungen im Kopf.

Mit dem Bus fuhren wir einen Teil durch den Park und der Rest wurde noch zu Fuss bewältigt. Ein letztes mal blickten wir in die Schluchten..............

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.....bevor wir Müde, aber voller neu gewonnener Eindrücke wieder beim WoMo ankamen. Zurück ging es wieder an unseren ruhigen Stellplatz. Und auch an diesem Abend waren die Bärengeschichten noch nicht vom Tisch!

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Am nächsten Tag sollte unsere Reise weitergehen. Nach einem feinen Frühstück wurde auf dem Navi Zadar eingegeben, es sollte also wieder zurück in die Zivilisation gehen.

Zuvor wollte Pia aber noch im "Bärenwald" walken gehen. Mal schauen, ob wir alle heil in Zadar eintreffen werden?




 
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