SiPi in Sardinien Teil 3

Nun ja, als wir am nächsten Morgen erwachten, hatten wir einen super Ausblick aus unserem Wohnmobil!

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So steht es sich doch viel angehnemer auf, auch wenn als nächstes Frühsport auf dem Programm stand. Langsam gewöhnte sich der Körper des Schreibenden wieder an solche unmenschlichen Bewegungen. Allerdings gibt es hier anzufügen, dass Sport in einer solchen Umgebung gerade doppelt Spass macht.

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Tatsächlich standen wir fast alleine auf diesem Platz und um so mehr genossen wir ein gemütliches und ausgeprägtes Frühstück. Danach war Fahrzeug Reinigung, Ver- und Entsorgung angesagt, bevor wir uns um die Mittagszeit auf die Weiterreise machten. Silvio hatte auf der Karte eine grosse Dammüberquerung und somit eine rechte Abkürzung unserer Route entdeckt. Als wir dann aber vor dem Damm standen, sahen wir einem grossen Fahrverbot ins Gesicht!

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Umkehren oder weiterfahren, war nun die Gretchenfrage. Wir hielten einen Moment inne und als uns ein Einheimischer entgegenkam und mit der Hand deutete, fuhren wir los! Wie Schwerverbrecher kamen wir uns vor, aber die Abkürzung war geschafft.

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Über den Torre del Corsari fuhren wir Richtung Funtanazza. Hier fanden wir nach einer tollkühnen Anfahrt wieder einen schönen Strand.

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Aber in unserem Rücken befand sich eine Ruine, welche nicht so schön war. Anscheinend handelt es sich hier um eine Erholungsanlage der Minengesellschaft von Monte Vecchio. Der Betrieb wurde 1991 eingestellt und seither wird hier nicht mehr investiert. Sehr schade an solch einem schönen Ort:

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Weiter ging die Fahrt Richtung Buggeru, unserem Tagesziel. Wir waren hier ganz schön im Gebirge und die Strassen waren recht eng.

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Nach rund zwei Stunden erreichten wir unseren Stellplatz San Nicolo in der Bucht von Buggeru. Hier handelt es sich um einen Stellplatz auf Terrassen angelegt, aber ohne Strom und irgendetwas. Die Lage spricht aber ganz klar für sich!
 
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Wir machten uns einen gemütlichen Nachmittag am und im Wasser. So macht das Reisen Spass! Nach einem weiteren sensationellen Sonnenuntergang...…..

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und einem feinen Dessert fielen mir müde und glücklich ins Bett. Was wir bis jetzt an Eindrücken von dieser Insel bekommen haben war schlicht nicht mit Worten zu beschreiben. Das zu erleben ist einfach unbeschreiblich!

Nach einem feinen Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg. Heute wollten wir bis in die Nähe von Cagliari kommen. Wir hatten jedoch keine Ahnung, was uns unterwegs noch alles erwarten würde.

Der erste Halt war schon kurz nach Buggeru in der Bucht von Cala Domestica. Pia wunderte sich warum der Driver schon wieder rechts abfährt. Ja nu, nichts sagen und schauen was kommt. Am ende der Strasse hatte es ein grosser Stellplatz und davor eine wunderschöne Bucht.

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Schnell die Badehose raus und die Morgengymnastik war auch schon erledigt. Wir genossen noch die Ruhe an diesem Ort, bevor sich langsam weitere Touristen an diesem Ort niederliessen.

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Über eine Serpentinenstrasse mit sehr starkem Gefälle führte uns die Strasse weiter Richtung Süden. Und auf einmal stand er vor uns, der Pan di Zucchero!

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Einfach nur beeindruckend und majestätisch. Wir machten einen kurzen Fotostop und stellten uns vor wie es hier in der Hochsaison zu und her gehen würde.

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Da es schon fast wieder Mittag war und wir doch noch ein wenig vorwärts kommen wollten gaben wir ein wenig Gas. Ein leichtes Hungergefühl machte sich bemerkbar und wir entschieden uns bei einem Supermarkt Brot und Fleisch einzukaufen. Gemacht getan, jedoch war die Anfahrt sehr sehr abenteuerlich. Ca. 400m kämpften wir uns mit dem Wohnmobil durch eine Gasse, eine immer enger werdende Gasse.

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Alles kam gut und nach einer Stärkung ging es weiter Richtung Chia. Porto Pino wurde durchfahren und ab hier war die Strasse Richtung Costa del Sud einfach wieder sensationell.

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Solche Aussichten! Wir konnten uns fast nicht satt sehen. Am späteren Nachmittag erreichten wir unseren Stellplatz in Chia. Dieser ist top ausgerüstet mit Ver- und Entsorgung. Ebenfalls Landstrom ist vorhanden und die Freiluftdusche muss man erlebt haben. Dem Platz vorgelagert ist eine wunderschöne Lagune.

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Und irgendwie schmeckte an diesem Platz das Sardische Bier ausserordentlich gut......

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Wir machten noch einen Spaziergang durch die Bucht, bevor auf dem Grill ein feines Znacht zubereitet wurde. Die Flamingos standen direkt neben dem Stellplatz in Reih und Glied für Fotoaufnahmen bereit.

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Am nächsten Tag war früh Tagwache angesagt, wollten wir doch die Hauptstadt von Sardinien erkunden.

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Cagliari ist eine uralte Stadt und ein Ort in Europa wo sich zwei Welten begegnen, Europa und Afrika. Ebenfalls ist es eine Universitätsstadt und somit quicklebendig. Es war Sonntag, aber alle Läden hatten geöffnet. Ebenfalls Kreuzfahrtschiffe haben wir im Hafen gesichtet.
 
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Wir schlenderten durch die Stadt und liessen die Eindrücke auf uns wirken. Da wir schon viele Kreuzfahrten gemacht haben, ist es einfach eine Stadt wir viele andere auch am Mittelmeer.

Unser WoMo hatten wir auf dem Stellplatz abgestellt und am späteren Nachmittag machten wir uns auf Richtung Costa Rei. Wir waren nun also wirklich ganz im Süden unten. 

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Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz kamen wir noch am Strand von Cala Sinzias vorbei. Badehose raus, ein paar Euros in die Tasche und ab an den Strand. Zu erwähnen ist noch, dass die Schwester von Pia an diesem Tag Geburtstag hatte und wir ihr diverse Trinksprüche und Gratulationen den ganzen Tag hindurch per Whats Up zugestellt haben.

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Sorry Nadine, aber wir hatten Spass! (und Durst) Nochmals alles gute zum Geburtstag. 

Hier hatte es schon deutlich mehr Touristen und was uns auffiel, es wurde "Schweizerdeutsch" gesprochen. Der Strand ist aber wirklich sehr schön und wir blieben fast bis Sonnenuntergang.

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Oberhalb des Strandes hatte es ein Stellplatz, dieser war aber leider schon voll belegt. In Villasimius wurden wir fündig und checkten auf dem Campingplatz www.villaggiospiaggiadelriso.it ein. Ein schöner Platz inmitten eines Pinienwaldes. Es gibt Plätze in der Nähe des Meeres, waren jedoch alle ausgebucht und Plätze im Wald. Die Anlage ist sehr sauber und man kann Ver- und Entsorgen.
 
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Heute hiess es früh ins Bett, hatten wir doch morgen ein Date mit............

Mehr darüber im 4. Teil......
 
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