SiPi in Sardinien Teil 4

Heute hatten wir unser Date! Aber zuerst war wie so oft in diesen Ferien noch ein wenig Morgensport angesagt. Von unserem Stellplatz fanden wir eine super Runde über Stock uns Stein.

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Und irgendwie hatte Silvio das Gefühl, hier auf seine Vorfahren zu stossen......

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.... oder war es etwa nur ein Auswanderer, welcher aber eine super Idee hatte! Der hat sich hier eines der schönsten Strandstücke unter den Nagel gerissen und eine Oase der Ruhe gebaut. Dazu hatte er noch eine geniale Eingebung; Liegestühle mit eigenem Safe, wo gibt es das schon?

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Nach unserer Runde wurde gefrühstückt und das WoMo wieder abfahrbereit gemacht. Wir wollten unser Date nicht länger warten lassen, hatten sie uns doch schon auf dem nächsten Camping einen Stellplatz gebucht, vielen Dank schon mal.

Wir fuhren Richtung Costa Rei und auch dieser Abschnitt ist absolut sehenswert. Nach einer kleinen Stärkung gelangten wir um kurz nach Mittag an unser Tagesziel. Und da waren sie schon, Ruth und Ruedi, hallo.
 
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Tatsächlich hat es die zwei ebenfalls nach Sardinien verschlagen. Zufälle gibt`s, dass glaubt man gar nicht! Und fleissige Blockleser wissen, dass die zwei uns schon auf diversen Reisen begleitet haben. Ebenfalls erwähnenswert, diesmal stehen sie bereits auf den SUP`s, Gratulation!

Wir waren auf dem Campingplatz www.tiliguerta.com am Capo Ferrato in der Nähe von Costa Rei. Der Platz ist relativ gross, verfügt über neue Sanitäranlagen und hat einen eigenen kleinen Pool. Zu erwähnen ist noch, dass die Waschbecken und Abwaschbecken im Freien sind, was sich bei Niederschlag als nicht ideal erweist.

Wir beschlossen hier zwei Tage mal so richtig auszuspannen und genossen das Strandleben in vollen Zügen.

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Nun ja, da wir ja schon anfangs Oktober hatten und es auch mal auf Sardinien regnen kann blieben auch wir nicht davon verschont. Überhaupt war es überall auf der Insel für diese Jahreszeit sehr grün und nach Gesprächen mit Einheimischen wussten wir, dass das Wetter schon den ganzen Sommer über sehr durchzogen war.

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Es kann schon mal nass werden und die Wasserabläufe, ich weiss nicht mal ob es überhaupt welche auf den Plätzen hat. Wir liessen uns jedoch nicht aus der Ferienlaune bringen und genossen halt das Leben im Innern des Wohnmobils.

Der Wetterbericht war für die nächsten Tage auch wenig verheissungsvoll und so machten wir uns auf den Weg Richtung Olbia. Wir hatten für Freitag die Fähre nach Livorno gebucht und wollten bis Donnerstag möglichst in der Nähe von Olbia sein. Dies sollte in zwei Tagesetappen zu machen sein.

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Selbst bei schlechtem Wetter ist das Meer und seine Brandung eindrucksvoll. In der Nähe von Arbatax wollten wir einen Stellplatz ansteuern, dieser hatte aber bereits geschlossen. Daher fuhren wir weiter bis Arbatax und bekamen auf dem Camping www.campingtelis.com zwei Super Plätze direkt oberhalb des Strandes.

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Und tatsächlich, kaum waren wir eingerichtet klarte das Wetter auf. Wir erlebten ein eindrückliches Abendrot.

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Der Platz selber ist ein 4 Sterne Platz. Diese Sterne hat er auch tatsächlich verdient! Die Sanitäranlagen sind modern und sehr sauber. Auf den Toiletten hat es sogar WC Papier, was in Sardinien keine Selbstverständlichkeit ist.

Ab soviel Glück und Zufriedenheit beschlossen wir uns ein üppiges Nachtessen zuzubereiten. Es gab Fondue Chinoise und der Abend wurde sehr lustig.

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Am anderen Morgen setzten wir unsere Reise fort. Die einen mit mehr und die anderen mit weniger Kater. Heute ging es nochmals richtig in die Berge. Es war ein Pass auf über 1000 müM zu passieren und Silvio wollte noch unbedingt zur Grotta Bue Marino wandern.

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Es schüttete wie aus Kübeln und die Fahrt über Land dauerte gefühlt ewig. Auf dem Pass Monte Lopene dachten wir schon wieder an die Schweiz, es regnete und hatte stockdichten Nebel.

Aber man glaubt es kaum, je näher wir an Cala Gonone kamen, je schöner wurde das Wetter. Sollte die Wanderung zur Grotta doch noch stattfinden, Silvio freuts.

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Das Meer war sehr bewegt und mit dem Boot wäre es unmöglich gewesen an die Grotta zu fahren. Also WoMo`s geparkt, Wanderschuhe oder so montiert und ab ging es zu Fuss. Die Wanderung hatte es in sich und wir hatten uns in der Zeit total verkalkuliert.

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Irgendwann, zwei Stunden später und schweissgebadet, gaben wir das Unterfangen auf und kehrten zu unseren WoMo`s zurück. Schon dies ist ein Grund wieder mal auf die Insel zurückzukehren und diese Grotte doch nochmal zu besichtigen.

Weiter ging die Fahrt Richtung San Teodoro. An diesem Ort wollten wir unseren letzten Abend auf Sardinien verbringen. Das Nachtlager schlugen wir auf dem Camping www.campingsanteodoro.com auf. Ein schöner Platz mit sauberen Sanitäranlagen, direkt am Meer. Ideal als Übernachtungsplatz vor der Abfahrt Richtung Festland. Olbia ist ca. 20 Minuten entfernt. 

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Und die Stimmung an diesem Ort war unglaublich! Silvio kramte sein Handy hervor und begann mit der Umbuchung der Fähre. Wir wollten einfach noch nicht nach Hause! Später konnte die Fähre von Freitagmorgen auf Samstagnacht umgebucht werden. So gewannen wir noch zwei Tage an diesem wundervollen Ort.

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Ruth und Ruedi mussten am Freitag auf die Fähre, weil die zwei Armen traten doch am Samstag tatsächlich noch eine Kreuzfahrt ab Genua an. Wir hoffen, ihr seit uns nicht mehr böse? (smile)

Nach einem feinen Nachtessen beim Italiener fielen wir glücklich und zufrieden in unsere Betten und freuten uns auf die "Verlängerung" auf dieser schönen Insel.

Am Freitag früh verabschiedeten wir Ruth und Ruedi und hofften, dass der Wellengang auf der Fähre nicht zu stark spürbar gewesen war.

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Der Rest und das Fazit unserer Reise verraten wir euch gerne im 5. Teil …………...
 
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