Zadar und die Meeresorgel

Pia war schneller als die Bären und so konnten wir uns komplett auf den Weg Richtung Zadar machen! Vom Plitvicer Nationalpark bis Zadar sind es ca. 150km. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und führt über ein Hochplateau......

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...wieder direkt runter ans Meer.

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Wenn man dann wieder auf Meereshöhe unterwegs ist, bieten sich einem unzählige Fotomotive auf der linken und rechten Seite der Fahrbahn. Noch ein letztes Bild bevor wir die Ausfahrt Zadar nehmen.

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Kurz vor dem Ziel, das Navi weist uns den Weg rechts, erblicken die Mädels auf der linken Seite ein riesiges Einkaufszentrum. Also Blinker links stellen und den Parkplatz ansteuern. Das Center ist schon riesig und es sind fast alle uns bekannten Geschäfte darin vertreten. So kann der erste Einkaufsrausch befriedigt werden und nach einer gefühlten Ewigkeit finden wir den Weg zurück zum WoMo. Die restlichen Kilometer sind schnell absolviert und wir können auf unserem anvisierten Campingplatz zum Tagesgeschäft übergehen.

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Na, so passt`s doch dem Driver wieder ganz ordentlich! Wir haben den Campingplatz www.falkensteiner.com als Übernachtungsplatz gewählt. Er liegt am Stadtrand von Zadar (ca. 4km) und man kann mit dem Bike oder Bus sehr gut in die Stadt gelangen. Der Platz wurde vor kurzem total saniert und kommt nun modern daher, also lasst euch von den schlechten Bewertungen nicht täuschen. Bei unserem Besuch war er ca. zu 50% belegt. Was noch anzumerken ist; es ist nicht der günstigste Platz, schlägt eine Übernachtung für 3 Personen doch fast mit 100.- Euro zu Buche.

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Nach einem feinen Nachtessen genossen wir einen fantastischen Sonnenuntergang, aber seht selber!

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Am nächsten Tag stand der Besuch von Zadar auf dem Program. Zuerst aber war mal Strandleben und Pool angesagt. Gegen 16.00 Uhr machten wir uns mit den Bikes Richtung Altstadt auf. Nach ca. 20 Minuten standen wir direkt vor der ersten Sehenswürdigkeit (müsste wohl Höhrerlebnis heissen), der Meeresorgel.

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Sieht jetzt nicht gerade spektakulär aus, aber der Klang ist nicht von schlechten Eltern. Je nachdem wie der Wind die Wellen aufpeitscht ertönt ein anderer Klang (höhrbar auf unserer Facebook Seite).

Unter den Stufen zum Meer befindet sich ein System von Kunststoffrohren und Resonanzkörpern. So werden durch die Wellenbewegung des Meeres unter den grossen Steinplatten verschiedene Töne erzeugt.

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Durch eines der vier Stadttore sind wir in die Altstadt gelangt. Zadar war schon früh der Handelshauptort Liburiens. Die Stadt ist im venezuanischen Stil gebaut und wie aus der Geschichte zu entnehmen ist waren verschiedene Länder schon Besitzer (oder Herrscher) dieser Stadt. So werden unter anderem Italien, Österreich und Frankreich genannt.

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Auf uns wirkte die Stadt sehr ordentlich und sauber. Schaut euch mal den Boden an! Von dem kannst du fast essen, so glänzt das. Wir schlenderten durch die Gassen und liessen uns treiben. Zu bemerken ist noch, dass es auch hier nicht sehr viele Touristen hatte.

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Nach einem feinen Apero (gehört ja schliesslich dazu) machten wir uns auf die Suche nach einem Fischrestaurant. Heute wollten wir mal eine Fischspezialität essen. Aber Halt; die Damen wollten zuerst noch so einen Turm erklimmen um die Stadt von oben zu bestaunen. Also hoch auf die Kathedrale, zumindest die Damen.

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Schon der Aufstieg war eindrücklich, aber die Aussicht oben schon toll!

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Nach einem feinen Nachtessen, wir haben unseren Fisch bekommen, machten wir uns langsam auf den Heimweg.

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Zadar hat uns sehr gut gefallen und wir können einen Besuch dieser Stadt jederzeit weiterempfehlen. Wieder zurück auf dem Campingplatz genehmigten wir uns noch einen "Schlummi" bevor es in die "Heija ging". Morgen ist ein sogenannter Fahrtag, will doch Silvio der Adria Küste entlang unser nächstes Ziel ansteuern.

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Wir befinden uns nun auf der Strada Magistrala. Die Küstenstrasse erstreckt sich von Montenegro durch Kroatien, Slowenien bis nach Italien. Ihre Länge wird mit 1035 Kilometern angegeben wobei sich diese Länge immer wieder durch Bauarbeiten und Umleitungen verändert.

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Wir fahren den Abschnitt von Zadar in Richtung Rjeka bis wir am Horizont eine uns bereits bekannte Brücke erkennen.

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Genau! Die Brücke auf die Insel Krk werden wir ein weiteres mal befahren. Da sie ab Juni 2020 Mautfrei ist kann man hin und her soviel man will. Dies ist aber nicht unser Ziel. Vielmehr wollen wir in Krk Stadt die Nacht verbringen. Krk Stadt haben wir schon im letzten Jahr kurz besucht und es hat uns sehr gut gefallen.

Zuerst müssen wir aber ein Nachtlager suchen. Wir steuern den Campingplatz www.camp-bor.hr an. Der Platz ist ein absoluter Geheimtipp (nicht weitersagen)! Er befindet sich auf einer kleinen Anhöhe in Krk Stadt und hat ein Pool. Die sanitärischen Anlagen sind sehr sauber.

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In 10 Minuten ist man zu Fuss in Krk Stadt und an einem kleinen Strand am Meer. Auf dem Platz nicht vergessen das hauseigene Olivenoel zu kaufen! Und noch eine Besonderheit hat der Platz; nur bares ist wahres! Nehmt also ein bisschen Kleingeld mit, denn es werden keine Kreditkarten akzeptiert.

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Jetzt aber ab in den Rummel, der Magen knurrt. In einer Pizzeria geniessen wir eine feine Pizza. Danach bummeln wir noch ein wenig durch die Gassen. Hier hat es jetzt zum erstenmal auf unserer Tour gefühlt mehr Touristen, aber noch keineswegs beängstigend.

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Bevor es wieder auf den Berg geht, noch schnell einige Kleinigkeiten gekauft (smile).

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Müde und voller neuer Eindrücke fallen wir an diesem Abend in unsere Betten. Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem feinen Morgenessen widmet sich Silvio noch einer seiner Lieblingsarbeiten während dem die Mädels nochmals den Pool geniessen.

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Na ja, habe schon an schlimmeren Orten den Abwasch gemacht!

So jetzt aber zusammenpacken, die Fähre wartet nicht! Genau, es geht auf die Fähre. Wohin? Ja ja, dass werdet ihr im nächsten Reisebericht erfahren.






 
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